Läuft wie geschmiert
Das neue Kraftwerk in Itzehoe ist fertig. Seit Ende vergangenen Jahres hatten die Versorgungsexperten von Itzehoe und Nürnberg die nicht mehr benötigte Gasturbine aus der Frankenstadt an die Stadt an der Stör verlegt. Jetzt ist alles aufgebaut, verlegt und getestet und die Anlage Läuft wie geschmiert.Auf den ersten Blick sieht man gar nichts. Vielleicht noch fällt auf, dass der vor einem liegende »Acker« neu angelegt wurde und die Natur in den nun wärmer werdenden Tagen frisches Gras wird sprießen lassen. Für Ortskenner, die länger nicht bei Prinovis Itzehoe gewesen sind: Man muss schon zweimal hinschauen, um zu bemerken, dass die Kraftwerksanlage der Druckerei um ein Gebäude erweitert wurde.
Hinter den (neuen) Mauern verborgen steht jene Gasturbine nebst Abhitzekessel und Kaminanlage, die Ende vergangenen Jahres bei Prinovis Nürnberg abgebaut (weil nicht benötigt) wurde und in der Störstadt ab sofort den Grundbedarf an Strom und Wärme für die Rotationen liefern soll. Scheint auch ganz gut zu funktionieren, wie das intensive sonore Geräusch der Turbine ahnen lässt, das dem Besucher nach Eintritt in das Gebäude unvermittelt entgegenschlägt. Ein kurzer Rundgang und es wird klar: Hier waren echte Profis am Werk. Alles sieht perfekt, ordentlich aufgebaut und verlegt aus und ist von allen Seiten frei zugänglich. Da schlägt das Herz des ausführenden Technikers mindestens ebenso hoch wie das des Versorgungschefs, der künftig mit der Anlage »arbeiten« muss. Aus der Abteilung des Letzteren heißt es denn erwartungsgemäß: Alles läuft wie geschmiert.
Auf den Bildern zu diesem Beitrag sehr schön zu sehen sind übrigens die Unterschiede der »alten« Kessel zur neuen Gasturbine: Auf der einen Seite runde, emotionale Formen, auf der anderen moderne und kompakte Hightech. Wie auch immer: Beide Anlagen werden ihren Dienst versehen und dafür sorgen, dass die Rotationen bei Prinovis Itzehoe nicht still stehen.
(19.05.2008)
Kraftpaket. Die neue Turbine hat ihre Arbeit aufgenommen.
Alt und neu. Oben das neue Kraftwerksgebäude, unten das »alte« Kesselhaus.
