2. Treffen der Prinovis-Werkfeuerwehren
Nach Dresden waren heuer die Standorte Ahrensburg und Itzehoe Ausrichter des alle zwei Jahre stattfindenden Treffens der Prinovis-Werkfeuerwehren, das vom 10. bis zum 12. April in Itzehoe und Rendsburg stattfand. Treffpunkt für die insgesamt 41 Brandschützer aus den Standorten Ahrensburg, Darmstadt, Dresden, Nürnberg und Itzehoe war die Druckerei an der Stör. Die Begrüßung in Itzehoe erfolgte durch Personalleiter Thomas Gervink. Er bedankte sich bei den Teilnehmern ausdrücklich im Namen der Geschäftsführungen für das hohe Engagement im betrieblichen Brandschutz: »So unterschiedlich die einzelnen Brandschutzphilosophien der Standorte auch sein mögen, der Auftrag der Prinovis-Brandschützer ist überall gleich: Schutz des Unternehmens und seiner Mitarbeiter. Und dem werden Sie vollumfänglich gerecht.«
Nach Einweisung in den Programmablauf seitens der Organisatoren Reinhard Schur (Ahrensburg) und Jochen Schmidt (Itzehoe) schlossen sich eine Werksbegehung und natürlich die Besichtigung der Werkfeuerwehrwache an. Am späten Nachmittag ging es dann zum Jugendfeuerwehrzentrum nach Rendsburg weiter – dem Ausgangspunkt für die kommenden Aktivitäten.
Der nächste Morgen begann gleich mit einem Highlight: der Vorführung des Gelenkarm-Fahrzeuges der FF Rendsburg, dessen Arbeitsbühne auf 42 Meter Höhe ausgefahren werden kann, um so auch im Notfall schnell Rettungskräfte auf die den Nord-Ostsee-Kanal querende Eisenbahn-Hochbrücke zu bringen. Wer nicht gerade in schwindelnder Höhe die Aussicht genoss, nutzte die Gelegenheit zur Fahrt mit der Schwebefähre über den Kanal. Diese 1913 erbaute Konstruktion versieht auch heute noch als technisches Denkmal tagtäglich ihren Dienst.
Weiter ging es zur Firma Ziegler, einem Spezialisten für die Ausstattung von Feuerwehrfahrzeugen. Dort erhielten die Fw-Kameraden einen Einblick, was heute technischer Standard im Fahrzeug- und Gerätebau ist und wie spezielle Kundenanforderungen umgesetzt werden.
Nächster Programmpunkt: das Nordseebad Büsum, hier insbesondere Besuch der Ausstellung »Büsumer Sturmflutwelt Blanker Hans«. In der Seemannssprache ist »Blanker Hans« die Bezeichnung für die drohende Nordsee, wenn Sturmfluten die Deiche bedrohen und das Leben hinter den Deichen und auf See gefährden. Im Inneren einer Rettungsgondel trieb man durch eine virtuelle Sturmflutwelt und erhielt so einen Eindruck, was es heißt, den Naturgewalten ausgeliefert zu sein.
Trotz dieses umfangreichen und terminlich engen Programms blieb noch ausreichend Zeit für einen intensiven Erfahrungsaustausch und persönliche Gespräche zwischen den Kollegen. Fazit der Teilnehmer bei der Abschlussbesprechung: eine gelungene Veranstaltung! Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt, bestehende Freundschaften vertieft, Fachwissen erweitert!
Von Jochen Schmidt
(29.05.2008)
Die Schützer des Unternehmens und seiner Mitarbeiter.
