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Elektroniker/in für Betriebstechnik
Eine Uniform tragen sie nicht, aber die Bezeichnung "Betriebsfeuerwehr" trifft sehr oft auf den Elektroniker oder die Elektronikerin zu. Stehen eine Rotationsmaschine oder ein Sammelhefter still, so kann dies an der elektronischen Steuerung liegen. Dann heißt es: schnell reagieren, den Fehler finden und ihn beheben, um die ganze Sache wieder ins Rollen zu bringen. Dazu braucht man die Kenntnis der Zusammenhänge von Elektronik und Mechanik, aber auch Köpfchen und Spürsinn. Mit anderen Worten: der oder die Elektroniker/in ist die Serviceperson für die gesamte Produktion vom Lichtschalter bis hin zur Rotationsmaschine.
Es gibt heute keine Anlage mehr, die ohne Elektronik arbeitet. Daher ist in den Elektroberufen eine Spezialisierung und Aufgliederung in mehrere Sparten erfolgt. Das Berufsbild des Elektronikers für Betriebstechnik ermöglicht den Einsatz beim Errichten, Erweitern, Ändern und Instandhalten von Anlagen der Elektrotechnik. Das gilt auch für Anlagen und Einrichtungen der Mess-, Steuerungs- und Antriebstechnik sowie für die Meldetechnik. Kurz gesagt: in der Wartung und Reparatur liegt die Hauptaufgabe. Die Anlagen müssen laufen, und es soll nicht zum Stillstand oder gar zum Crash kommen.
Aber keine Angst vor großen Maschinen und komplizierter Technik. Wer in Mathe und Physik gut aufgepasst hat, für den ist ein Schaltkreis kein "Buch mit sieben Siegeln", sondern eine leicht lesbare Lektüre. Ein guter Realschüler wird die umfangreiche Ausbildung ohne Schwierigkeiten meistern. Man muss jedoch noch ein wenig mehr mitbringen, denn Elektrizität kann man bekanntlich nicht sehen. Aber im Laufe der Ausbildung entwickelt man automatisch ein Gespür dafür. Laien stehen oft vor einem elektronischen Steuerschrank und staunen, denn die Anlage wirkt auf den ersten Blick verwirrend.
Der Elektroniker erkennt natürlich auch nicht sofort, wo der Schaden liegt. Wenn er sich allerdings in die Schaltkreise hineindenkt und eine klare Vorstellung davon hat, wie sie arbeiten, ist der Fehler meist schnell gefunden. Dann kann mit der Reparatur begonnen werden. Ein solches Vorstellungsvermögen nennt man auch abstraktes Denken. Zu den weiteren Voraussetzungen gehört u. a. die Farbtüchtigkeit. Rot, Grün, Blau oder andere Farben unterscheiden zu können, ist wichtig. Da heute eine elektronische Anlage nach relativ kurzer Zeit schon wieder veraltet ist und eine neue Generation auf den Markt kommt, ist in diesem Beruf eine ständige Weiterbildung erforderlich. Dazu gehört auch die Offenheit neuen Entwicklungen gegenüber, denn man muss ständig umdenken. Wer zu Hause selbst einen Computer hat oder sich schon mit Elektrotechnik beschäftigt, besitzt schon einen kleinen Vorsprung für seine dreieinhalbjährige Ausbildung.
Dauer der Ausbildung
3,5 Jahre
Voraussetzungen
- Hauptschulabschluss, möglichst Realschulabschluss
- gute Kenntnisse in Mathematik und Physik
- gutes technisches Verständnis
- und farbtüchtiges Sehvermögen
Ausbildungsorte und Bewerbung
| Standort | Status | Bewerbungsfrist | Starttermin |
| Dresden |
Bewerbung möglich |
30.06.2009 | 01.09.2009 |
| Itzehoe |
Bewerbung möglich |
30.09.2008 | 01.09.2009 |
Praktika und Diplomarbeiten
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